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02 Mai 10 SEO Extension für Google Chrome

Es gibt derweil einige SEO Extensions für Chrome, die auch sehr nützliche SEO-Informationen liefern. Davon hebt sich jedoch eine Extension ab. Diese heißt SEO Site Tools von Carter Cole.

SEO Site Tools

SEO Site Tools

Die Funktionen teilen sich in sechs Bereiche auf:

  • Im Bereich External Page Data finden sich Informationen wie die Anzahl der indexierten Seiten,  in den Suchmaschinen Google, Yahoo und Bing. Aus dem Google AdPlanner werden außerdem Uniqure Visitors und Page Views aufgelistet, wenn diese Daten dort vorhanden sind. Weiter sind dort direkt Links zu Google Trends zu der gerade besuchten Seite und die Daten von Alexa aufgeführt.
  • Der Abschnitt Page Elements ist besonders hilfreich. Hier werden auf einen Blick alle für SEO relevanten Informationen dargestellt. Dazu gehören die Anzahl der internen und externen Links (jeweils aufgeteilt nach follow und nofollow), die Inhalte sämtlicher Überschriftenebenen (<h1> bis <h5>), Inhalte der Meta-Description und Meta-Keywords, sowie eine direkte Prüfung, ob das Markup der Seite valide (W3C) ist. Hier gibt es wieder eine direkte Verlinkung der gerade besuchten Seite zur W3C-Seite, wo die Fehler genauer betrachtet werden können.
  • Unter dem Bereich Social Media sind sehr interessante Informationen zu sehen, die ich in aggregierter Form so bisher nirgends gesehen habe. Es ist hier nämlich möglich zu sehen, wie oft die gerade besuchte Seite auf Facebook verteilt, kommentiert und geliked wurde. Neben dieser Fuktion kann hier auch eingesehen werden, wie oft diese Seite über twitter oder Google buzz verbreitet wurde. Dabei ist es egal, ob die URL der Seite mittels eines URL-Shorteners in twitter verkürzt wurde oder nicht, was sehr wichtig ist. Auch die Social Bookmarks wie del.icio.us fehlen in diesem Bereich nicht.
  • Der Abschnitt Page Terms / Tools zeigt einige Links zu Tools mit den beispielsweise die Ladezeit genau analysiert werden kann oder einen Link zum Browser Size Tool von Google, das es ermöglich die Seite in verschiedenen Auflösungen zu betrachten. Dadurch kann erkannt werden, welche Bereiche der Seite im sichtbaren Bereich des Besuchers liegen und welche nicht.
  • Im Bereich Server / Domain Info können alle notwendigen Informationen bezüglich des Standorts der Seite eingesehen werden.
  • Der Abschnitt Suggestions zeigt einerseits an, was korrekt umgesetzt wurde und andererseits, was bisher aus SEO-Sicht nicht optimal gelöst wurde. Dabei werden diese Bereiche jeweils in grün, gelb und rot hervorgehoben. Es wird beispielsweise darauf hingewiesen, wenn die META-Description zu lang ist.

Zusammengefasst kann man sagen, dass die Bereiche External Page Data, Page-ElementsSocial Media und Suggestions am interessantesten für SEO sind, was nicht bedeuten soll, dass die anderen Abschnitte hierfür keine relevanten Informationen bereitstellen.

Eine weitere Funktion dieser Extension ist, dass diese Google Analytics um den Bereich Social Media erweitert. Hat man die SEO Site Tools installiert findet man in Google Analytics den Bereich Social Media über Content > Beliebteste Zielseiten. Klickt man hierbei eine Seite an, erhält man im unteren Bereich folgende Informationen.

Social Media SEO Site Tools

Social Media SEO Site Tools

in Google Analytics verändert sich in dem Zuge auch der Header, der nun den Schriftzug “enhanced with SEO Site Tools” zeigt.

Google Analytics enhanced with SEO Site Tools

Google Analytics enhanced with SEO Site Tools

Auf der Webseite von Carter Cole ist so etwas auch für die Google Webmaster Tools zu sehen, dies konnte ich jedoch in meinen Webmaster Tools Accounts nicht sehen.

Auf eine Kleinigkeit muss ich hier noch eingehen, da ich es wirklich gut umgesetzt finde. Am unteren Ende der SEO Site Tools gibt es eine Checkbox “Show nofollow”. Markiert man diese Checkbox, so werden direkt auf der Seite die nofollow-Links hervorgehoben. So kann man diese schnell prüfen ohne in den Quelltext zu sehen.

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10 Feb 10 Google Buzz gestartet

Gestern hat Google auf einer Live Pressekonferenz seinen neuen Dienst Buzz vorgestellt. Dieser ist aber nicht nur ein weiteres Produkt der großen Google Produktfamilie – es ist vielmehr die Integration und Erweiterung bestehender Angebote des Suchgiganten.

Google Buzz ist direkt in GMail integriert und auch in Google Maps. Mit Buzz kann man sich mit seinen Freunden oder Fremden a la Twitter Nachrichten austauschen oder Mediafiles wie Bilder und Video sharen. Dabei greift Google automatisch auf das bestehende GMail Profil zurück und verbindet dies mit seinem neuen Social Media Service.

Bislang ist es für den Desktop bzw. Browserclient noch nicht in Deutschland freigeschaltet. Über mobile Geräte ist es unter http://buzz.google.com (im normalen Browser wird man umgeleitet auf die Warteseite) aber schon nutzbar.

Hier kommt auch eine weitere Besonderheit von Google Buzz zum tragen. Per Handyortung kann man sich alle Buzz Einträge der Umgebung zeigen lassen, wenn diese nicht vom User auf privat gestellt sind (Default ist public). Da man beim Schreiben der Nachricht auch die Location genauer auswählen kann (man bekommt eine Dropdown Liste zur Auswahl), bietet sich Buzz auch als Local Marketing Tool an. Ähnliche Dienste wie Foursquare sind in den USA schon super erfolgreich.

Ob Google Buzz in absehbarer Zeit eine Konkurrenz zu Facebook, Twitter und Foursquare werden kann… die Vorraussetzungen sind technisch gegeben. Nun gilt es an der User Experience zu feilen und  ähnlich simpel wie die angesprochenen Dienste zu sein. Es bleibt spannend…

p.s. In diesem Video zu Google Buzz wird der Dienst etwas genauer vorgestellt.

Nachtrag:  Am 11.02. scheinen auch alle deutschen Accounts, ein Google Buzz Update bekommen zu haben.

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